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DIE GITARRE GEGEN DEN FASCHISMUS

Soli-Konzert für die Rechtverteidigung der strafrechtlich Verfolgten Mapuche-Comuneros in Chile. Mit Octavio Baratucci, Elizabeth Huhuentro, Julián Croatto und Nicolás Miquea.

Dienstag, 4. Dezember 2018 um 19:30 in der Galería Lunasol

In Amerika ist es eine Tradition, dass Musik und Kunst im Allgemeinen als Widerstands-Instrument gegen Faschismus und Ausbeutung dient.
Gerade in der heutigen Zeit wo die politische Macht der extremen Rechten und damit die politische Gewalt gegen Aktivist*innen immer mehr wächst auf unseren Kontinent, greifen wir zu unseren Instrumenten und übernehmen wieder die Überzeugung unserer großen Kämpfer*innen der Kunst um zu sagen: Kein Faschismus mehr in Amerika!

Zu den KünstlerInnen

Nicolás Miquea ist Liedermacher, Dichter und klassischer Gitarrist. Als Dichter wurde er in mehreren chilenischen Poesie Magazinen veröffentlicht und sein Buch „Cabeza, manos, tronco y cuello“ erschien 1994. Als Liedermacher hat Nicolás drei Alben veröffentlicht: „Estados de la materia“ (2011), „El aliento“ (2013) und „Solo un reflejo“ (2018).

Julián Croatto studiert im Master Musik (Hauptfach Gitarre) in der Hans Eisler Musikhochschule Berlin. Er ist Mitglied von „Núcleo Música Nueva“ von Montevideo, eine NRO ohne Gewinnabsicht die sozial-orientierte Kultur betreibt und seit mehr als 50 Jahren besteht. Julián war in vielen musikalischen Gruppen involviert, welche unter anderem Klassik, zeitgenössische Musik, Tango sowie Musik aus Venezuela und Puerto Rico als Schwerpunkt hatten.

Die Geigerin Elizabeht Huehuentro wuchs in der Region Araukanien auf. Sie hat Geige im Konservatorium der „Universidad Austral von Chile studiert. Sie arbeitete bereits im Orchester und in musikalischen Ensembles in Chile. Elizabeth gründete die erste musikalische Freiwilligenarbeit in dem Krankenhaus der Region Araucanien. Sie hat diverse Projekte zur musikalischen Bildung in ländlichen Schulen ermöglicht. Zur Zeit lebt Elizabeth in Berlin, wo sie Improvisations-Musik im Zusammenspiel mit zeitegenössischen Tanz umsetzt. Sie tritt als Solistin auf.

Octavio Baratucci singt, komponiert und spielt seine Lieder. Seine Texte gehen von persönlichen Geschichten bis hin zur Beobachtung der historischen und zeitgenössischen Gesellschaft. Nachdem er 20 Jahre in diversen musikalischen Projekte teilnahm, stellt er gerade sein Solo-Album „Marginal“ (2017) in einer Europa/Argentinien-Tour vor.